Gagen als Model: wovon das Honorar abhängt
Warum es keine feste Gage gibt, welche Rolle Nutzungsrechte spielen und was hinter TFP steckt.
Agenturen und Gagen2 Min. Lesezeit
Entwurf – fachlich noch nicht geprüft
Die Inhalte sind allgemein gehalten und ersetzen keine Beratung im Einzelfall. Wir lassen sie noch fachlich prüfen.
Eine feste Gage für Models gibt es nicht. Was ein Job einbringt, hängt von vielen Dingen ab, und belastbare Zahlen bekommst du am ehesten von Agenturen und Kunden selbst. Dieser Artikel nennt deshalb keine Beträge. Er erklärt, wovon die Höhe abhängt, damit du bei einer Anfrage die richtigen Fragen stellst.
Was die Höhe beeinflusst
- Die Art des Jobs, etwa Werbung, Katalog, Editorial oder Laufsteg
- Wie lange, wo und in welchen Medien die Bilder genutzt werden
- Die Dauer des Termins
- Deine Erfahrung und ob du über eine Agentur gebucht wirst
Nutzungsrechte
Bei Werbejobs bezahlt ein Kunde oft nicht nur deine Zeit am Set, sondern auch das Recht, die Bilder zu nutzen. Je länger, breiter und sichtbarer die Nutzung, desto mehr Gewicht hat dieser Teil. Frag deshalb vor jeder Zusage, wofür, wo und wie lange die Bilder verwendet werden, und lass es dir schriftlich bestätigen.
TFP: Bilder statt Geld
TFP steht für „Time for Prints“: Model und Fotograf arbeiten ohne Bezahlung und tauschen Zeit gegen Bilder. Das klingt einfach und kostet nichts. Ohne Plan, ohne Ziel und ohne jemanden, der dich kennt, sammelst du damit aber vor allem einzelne Bilder, die nicht zusammenpassen.
Fragen zu Steuern und zur Anmeldung einer selbstständigen Tätigkeit klärst du am besten mit einer Steuerberatung.
